Situation der Kinderbetreuung in Schwieberdingen

Durch verschiedene Veröffentlichungen im Gemeindeblatt, Meinungsäußerungen im Gemeinderat und Artikel in der Presse könnte der Eindruck entstehen, dass es in der Kinderbetreuung in Schwieberdingen brennt.
Durch eine gewaltige Anstrengung des Gemeinderats, der Gemeindeverwaltung, dem Arbeitskreis familienfreundliches Schwieberdingen (dem Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen, die Gemeindeverwaltung, die Vorsitzenden der Elternvertretungen, die Leitungen der Kindergärten und die katholische Kirche angehören) ist es in den letzten Jahren gelungen eine Kinderbetreuung in Schwieberdingen aufzubauen die überdurchschnittlich ist. 

Dies in einem schwierigen Umfeld das umrahmt ist von der kritischen finanziellen Situation der Gemeinde und dem stark umkämpften Arbeitsmarkt im Bereich der Erziehungskräfte ist bemerkenswert und zollt Dank an alle Beteiligten.

Wenn in einer Einrichtung eine Stelle unbesetzt ist, es versucht wird aktiv eine Nachfolge zu finden und sogar eine vorübergehende Besetzung durch eine Leiharbeitskraft in Erwägung gezogen wird muss dies in der Öffentlichkeit nicht so dargestellt werden wie wenn in Schwieberdingen in der Kinderbetreuung nichts funktioniert. Eher ist es angebracht für eine positive und konstruktive Grundhaltung zu sorgen damit alle weiterhin an einem Strang ziehen. Alles andere ist reiner Populismus dem wir uns nicht anschließen können.

Auch die Forderung nach einer höheren Bezahlung von Erziehungskräften ist zu kurz gesprungen. Es gibt einen Tarifvertrag im öffentlichen Dienst der die Eingruppierung von Aufgabengebieten regelt. Warum soll für eine Personengruppe hiervon abgewichen werden und bei den anderen Beschäftigten nicht? Nur weil der Arbeitsmarkt für Erziehungskräfte derzeit nahezu ausgeschöpft ist d. h. wo fängt man an und wo hört man auf? Ein Ausscheren aus dem Tarifvertrag würde unabsehbare Risiken für die gesamte Vergütungsstruktur bedeuten und ganz nebenbei die eh schon immensen Kosten für die Kinderbetreuung (6 Mio. pro Jahr für Schwieberdingen an laufenden Kosten im Verwaltungshaushalt) weiter nach oben treiben. Das würde dann unablässig mit Gebührenerhöhungen und Steuererhöhungen einhergehen.

Wir setzen weiterhin auf einen vertrauensvollen Umgang aller Beteiligten mit Augenmaß für die jeweilige Situation. 
 
Ihre CDU-Fraktion
Dieter Rommel, Heidi Zaiser, Heinz Dillmann, Sebastian Morschhäuser 
 

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